Provinzen

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Im Folgenden werden die unterschiedlichen Provinztypen aufgezeigt.

Provinzen

Provinz-oldschool.png

Provinz-klassisch.png

Grundverteidigung
Bogenschützen 10
Armbrustschützen 10
Speerträger 10
Schwertkämpfer 10
Ritter 5
Weiße Wölfe 5

Eine Provinz ist das kleinste Element auf der Karte von Schwertkriege. Sie besteht aus 25 Parzellen, auf denen sich Rohstofffelder, freie Bauplätze oder Gebäude befinden können. Pro Sektor befinden sich 5x5 (25) Provinzen. Jeder Spieler startet mit zwei Provinzen und erobert im Laufe des Spiels bis zu mehreren hundert. Alle Provinzen, die nicht bereits von Spielern erobert wurden sind neutrale Provinzen und werden von 50 neutralen Einheiten beschützt.

Tipp: Es gibt unterschiedliche Provinzansichten die unter Einstellungen geändert werden kann

Auf der Weltkarte sind zusätzliche Informationen durch weitere Abbildungen auf der Provinz dargestellt.

  • ohne Wald: maximal 2 Holzfelder in der Provinz
  • ein Wald: mindestens 3 aber weniger als 6 Holzfelder in der Provinz
  • zwei Wälder: mindestens 6 Holzfelder in der Provinz
  • Festungen (nur mit Spionagelevel 2 oder höher)
  • Kirchen (nur mit Spionagelevel 2 oder höher)

Städte

Stadt-oldschool.png

Stadt-klassisch.png

Grundverteidigung
Bogenschützen 60
Armbrustschützen 60
Speerträger 60
Schwertkämpfer 60
Ritter 30
Weiße Wölfe 30

Eine Stadt ist eine spezielle Art von Provinz mit gewaltigen Vorteilen:

  • Die Bürger einer Stadt verbrauchen täglich Nahrung und zahlen im Gegenzug Steuern in Form von Gold
  • Strategischer Bonus
  • Arbeiterlimit wird erhöht
  • Verteidigungsbonus im wert von zwei Festungen

Jeder Spieler kann maximal 3 Provinzen in Städte umwandeln. Weitere Städte können nur durch Eroberung von anderen Spielern erworben werden. Erobert man eine ausgebaute Stadt von einem anderen Spieler, bleiben alle Ausbaustufen erhalten.

Tipp: Städte wandeln Nahrung im besseren Verhältnis in Gold um als der Handel auf dem Marktplatz.
Tipp: Je mehr Städte einer besitzt, desto stärker ist seine Wirtschaft

Selbst gründbare Städte kamen zum ersten Mal mit der Hauptrunde Greta (2019) zum Einsatz.

Spieltheorie

  • Durch den Wegfall von zufällig bzw. schlecht verteilten Städten und strategischen Provinzen hat jeder Spieler eine fairere Ausgangsposition.
  • Durch die Beschränkung der grundbaren Städten erreicht man einen Punkt an dem man nur noch durch Krieg seine Stärke ausbauen kann.

Ausbaustufen

Zu Beginn haben alle Städte die Stufe 1. Jede Ausbaustufe bedeutet tägliche Kosten von 2000 Nahrung, für die man im Gegenzug 4000 Gold Steuereinnahmen erhält. Dies geschieht zum Städtetick, der je nach Rundenmodus variieren kann.

Der Ausbau einer Stadt auf Stufe 2 kostet 8000 Stein, jeder weitere Ausbau kostet 20% mehr als die vorherige Stufe. Städte können beliebig oft ausgebaut werden.

Stufe Nahrungskosten/Tag Goldeinnahmen/Tag Steinkosten
I 2.000 4.000 Gründungskosten
II 4.000 8.000 8.000
III 6.000 12.000 9.600
IV 8.000 16.000 11.520
V 10.000 20.000 13.824
VI 12.000 24.000 16.589
VII 14.000 28.000 19.907
VIII 16.000 32.000 23.888
IX 18.000 36.000 28.665
X 20.000 40.000 34.399
.. .. .. ..

Arbeiterlimit erhöhen

Städte können das Arbeiterlimit von 4000 Arbeitern erhöhen. Hierzu zählen alle Städte im eigenen Besitz (sowohl Eroberte als auch selbst Gegründete Städte). Der Verlust von Städten führt nicht zum Verlust von Arbeitern über der neu errechneten Obergrenze. Die Beschränkung kann über Wirtschaft > Finanzen eingesehen werden.

Städte zusätzlich max. Arbeiter
0 4.000
1 + 1.000 5.000
2 + 1.000 6.000
3 + 1.000 7.000
4 + 900 7.900
5 + 800 8,700
6 + 700 9.400
7 + 600 10.000
* + 500 etc.

Selbst gegründete Städte

Stadtgruendung.PNG
Stadt Anforderung: Arbeiter Anforderung: Provinzen Kosten: Stein Kosten: Gold Kosten: Holz
1. 2.000 20 4.000 4.000 10.000
2. 3.000 30 4.000 4.000 10.000
3. 4.000 40 4.000 4.000 10.000
  • Jeder Spieler kann max. 3 Städte selbst gründen.
  • Pro Spieler kann max. eine Stadt pro Sektor gegründet werden.
Achtung: Bei der Umwandlung werden sämtliche Felder und Gebäude entfernt!

Strategischer Bonus

Der Strategische Bonus kann direkt nach der Gründung oder Eroberung einer Stadt festgelegt werden. Außerdem kann er für 10.000 Steine gewechselt werden. Es gibt 8 verschiedene Boni, welche jeweils nur einmal nutzbar sind. Jedoch kann man alle 8 Boni gleichzeitig nutzen und seine Wirtschaft extrem verstärken.

Folgende Boni gibt es:

  • Sie bauen Nahrung 15 Prozent schneller ab.
  • Sie bauen Holz 25 Prozent schneller ab.
  • Sie bauen Gold 25 Prozent schneller ab.
  • Sie bauen Stein 25 Prozent schneller ab.
  • In der Kaserne kosten Einheiten 25 Prozent weniger Ressourcen.
  • In der Schießanlage kosten Einheiten 25 Prozent weniger Ressourcen.
  • Im Stall kosten Einheiten 25 Prozent weniger Ressourcen.
  • Das Bauen von Gebäuden kostet 25 Prozent weniger Ressourcen.

Einsicht der vorhandenen Boni: Wirtschaft > Finanzen

Häfen

Hafen-oldschool.png

Hafen-klassisch.png

Grundverteidigung
Bogenschützen 120
Armbrustschützen 120
Speerträger 120
Schwertkämpfer 120
Ritter 60
Weiße Wölfe 60

Ein Hafen ist eine spezielle Provinz, über die andere Häfen per Schiff erreicht werden können. Häfen sind fester Bestandteil der Karte und können nicht gebaut oder vernichtet werden. Man kann sich die Position der Häfen in der Kartographie anzeigen lassen.

Genau wie bei Brücken können hier keine Gebäude errichtet oder Rohstoffe gesammelt werden.

Tipp: Neutrale Hafen sollte man mit einer recht großen Armee + Flankenbonus angreifen, damit die Verluste im erträglichen Rahmen bleiben.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Häfen: Sprunghäfen und Landeshäfen. Von einem Sprunghafen kann man nur einen einzigen anderen fest hinterlegten Sprunghafen erreichen. Im Gegensatz dazu kann man von einem Landeshafen alle anderen Landeshäfen erreichen, jedoch keine Sprunghäfen. Welche Verbindungen möglich sind, steht unter der jeweiligen Sektorenansicht.

Hafen haben strategisch ebenso eine große Bedeutungen wie Brücken. Sie bringen im Spielverlauf Kriegsentscheidende Vorteile:

  • eigene Armeen über Seeweg versenden
  • Inseln abschotten (einfache Verteidigung)
  • gegnerische Truppen sind gezwungen längere Zeit über Land zu marschieren

Über den Seeweg kan man mit Armeen in verhältnismäßig kurzer Zeit große Strecken zurücklegen. Im Gegensatz zu einem Marsch auf Land verringert sich dabei die Moral nicht. Fährt man also mit 100% Moral los, kommt man am Zielhafen auch mit 100% an. Eine Fahrt kostet keine Ressourcen und die Anzahl der Truppen ist unbeschränkt.

Bei Fahrten über einen Hafen gibt es einige Besonderheiten:

  • Gruppenmarschbefehle funktionieren auf Häfen nicht, man muss also jede Armee einzeln lossenden (wichtig bei kurz vor dem Tick getimten Angriffen)
  • Versendet man eine Armee auf dem Seeweg, so bleibt diese erst einmal eine gewisse Zeit am Hafen stehen (siehe Servereinstellungen). In der Ausschiff Phase kann die Fahrt noch abgebrochen werden. Nach Ablauf dieser Zeit befindet sich die Armee auf dem Seeweg und ein Abbruch ist nicht mehr möglich. Möchte man nun sofort nach Ankunft wieder zurück (z.B. weil dort eine starke Defensive steht), so muss die Armee erneut die Ausschiff Phase abwarten, bevor dieser wieder auf See ist.
  • Eine Armee kann grundsätzlich von einem Gegner angegriffen werden, solange sie an einem Hafen steht.
  • Die Fahrtdauer zwischen den Häfen ist unterschiedlich. Der genaue Wert wird in der Sektorenansicht des jeweiligen Hafens angezeigt.
  • Wenn eine Armee sich auf einer Hafenprovinz befindet, erscheint im Marschbefehl-Menü eine zusätzliche Option, mit der man einen Zielhafen auswählen kann. Befindet sich der Zielhafen in feindlicher Hand, muss außerdem ein Häkchen bei "Hafen angreifen" gesetzt werden.

Einen feindlichen Hafen anzugreifen ist sehr risikoreich und sollte sorgfältig vorbereitet werden (Spione, Kampfrechner).

  • Der Angegriffene hat genug Zeit sich eine entsprechende Verteidigung aufzubauen
  • Bei einem Rückzug muss mit der Ausschiffzeit gerechnet werden. Dies kann zu einem großen Verlust der angreifenden Armee führen.

In der Vergangenheit waren nur wenige Hafenangriffe erfolgreich. Wenn die verteidigenden Feinde genügend Vorsichtsmaßnahmen beim Hafen getroffen haben (z.B. viele Rüstprovinzen im Hafenumland) ist es oft möglich genügend Truppen zur Verteidigung aufzustellen. Auch nach einer geglückten Hafeneroberung ist es für den Angreifer weiterhin schwierig, da der Truppennachschub verhältnismäßig langwierig ist.

Brücken

Bruecke-klassisch.png

Grundverteidigung
Bogenschützen 30
Armbrustschützen 30
Speerträger 30
Schwertkämpfer 30
Ritter 15
Weiße Wölfe 15

Eine Brücke ist eine spezielle Art von Provinz. Nur durch sie kann man Flüsse überqueren. Im Krieg sind sie ein wichtiger strategischer Punkt, da hier die Front auf ein paar wenigen Provinzen reduziert werden. Man kann auf Brücken 2 Gebäude errichten, wobei meistens Festungen gebaut werden um diese als Bollwerk gegen den Vormarsch des Feindes zu nutzen.

Tipp: Brücken sollte man konsequent verteidigen! Einmal verloren ist die Wiedereinnahme sehr schwierig.

Flüsse

Fluss-klassisch.png

Grundverteidigung
Bogenschützen -
Armbrustschützen -
Speerträger -
Schwertkämpfer -
Ritter -
Weiße Wölfe -

Flüsse sind unüberwindbare Provinzen. Man kann diese nur über Brücken überqueren.